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Sportliche Flächen: horizontal, vertikal, ganz egal

Gebäude sind als Trainingsgerät beliebt. Laufen, klettern, rutschen, springen, balancieren – für Athleten und sportliche Amateure haben Baukörper einiges zu bieten.

Laufen verbindet

Der Entwurf von Peter Pichler Architecture hat das Rennen gemacht. Mit einer Laufstrecke auf dem Dach werden die Wohneinheiten der Looping Towers schwungvoll verbunden. Ab Fertigstellung im Jahre 2020 dürfte die Laufstrecke in Maarssen in der Nähe von Utrecht die Attraktion für sportliche Bewohner sein.


Peter Pichler Architecture (Simulation)

Kicken mit Weitblick

An einem der verkehrsreichsten Bahnhöfe in Tokio wird ganz entspannt Fußball gespielt. Das Adidas-Futsal-Sportcenter auf dem Dach eines Gebäudes wurde 2001 im Vorfeld des Fifa World Cup 2002 eröffnet und bietet fußballbegeisterten Sportlern einen atemberaubenden Blick auf den Stadtteil Shibuya.


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Gib Kante

Wer sich vorwagt bis zur Dachkante, muss nur noch den inneren Schweinehund besiegen. Einfach nach vorne kippen lassen und schon steht man vertikal an der Hauswand. Gut gesichert avanciert House Running zum Trendsport in Metropolen. Ob als Sprint oder gemütlicher Spaziergang – Angebote gibt es in vielen Städten.


www.jochen-schweizer.de

Unendliche Tiefe

Ein gläserner Tunnel über den Straßenschluchten von Los Angeles verläuft außen an einer Fassade im 71. Stock. Die spektakuläre Rutschbahn in 300 Meter Höhe am US Bank Tower, 633 West 5th Street, ist wie gemacht für Schwindelfreie. Mit einem drei Zentimeter dicken Glasboden beschert die Skyslide sportlichen Nervenkitzel.


Richard Vogel/dpa

Sakral Skaten

Dem verfallenen Gotteshaus Santa Barbara in der spanischen Gemeinde Llanera in Asturien wurde mit einem Indoor-Skatepark neues Leben eingehaucht. Ein Künstler hat die Wände und Deckengewölbe des neuen Kaos Temple mit farbenfrohen geometrischen Figuren strahlend in Szene gesetzt. Ein spezieller Ort für Skatefans.


Luis Vidales/Red Bull Content Pool

Kletter- und Boulder-Spots

Urbane Kletterer nutzen ausgewählte Bauwerke, Brücken und Mauern als sportliche Hotspots. Buildering heißt ihre Leidenschaft. Von besonderem Reiz sind die vielfältigen Strukturen und Materialien der Baukörper. Wie zum Beispiel in Kanada im Jahre 2004 vor einer farbenprächtigen Illusionsmalerei in der Hafenstadt Nanaimo auf Vancouver Island.


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